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Zellulosedämmung
Rohstoff für Zellulosedämmstoffe sind meist Tageszeitungen. Die Wärmeleitfähigkeit der
Zellulose liegt in Deutschland bei 0,040 W/mK. Der Zellulosedämmstoff gehört der
Brandklasse B2 an. Nach DIN ist dies die Klassifizierung für "normal entflammbar".
Dieser Dämmstoff ist atmungsaktiv, d. h. er kann Feuchtigkeit aufnehmen, speichern
und langsam wieder abgeben.
Das Setzungsverhalten im Baukörper ist nach wie vor noch ein ungelöstes Problem.
Das Material kann sich bis zu 20% absetzen, was u.U. zu Bauschäden führen kann.
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Dem wird durch eine höhere Verdichtung des Materials entgegengewirkt, wodurch
sich aber wegen der geringeren Lufteinschlüsse der errechnete K-Wert verschlechtert.
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Herstellung
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Das Papier wird mit einer Hammermühle zerkleinert und mit bis zu 20% Borsäure
(Schwefelsäure und Borsalz), die vor Brand und Verrottung schützt, versetzt.
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Verarbeitung
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Mit einer Maschine wird die Zellulosedämmung über einen Luftschlauch in die
vorgesehenen Hohlräume mit hoher Verdichtung eingeblasen. Geeignet für die
Dachdämmung in voller Sparrenhöhe von Alt- und Neubauten. Bei Holzbalken-
Decken genügt es, einige Dielen anzuheben, um den Zwischenraum auszufüllen.
Bei der Verarbeitung des Materials muß unbedingt eine Staubschutzmaske, wegen
der hohen Staubanfälligkeit, getragen werden
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Entsorgung
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Die Flocken werden abgesaugt, in Säcke gefüllt und erneut als Dämmstoff verwendet.
Andernfalls sollten sie als Sondermüll (wegen der hohen Borsäureanteile und
den Schwermetallrückständen aus der Druckerschwärze) recyclingt werden.
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