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Korkdämmung
Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und ist somit ein nachwachsender
Rohstoff, jedoch ohne große Ressourcen.
Kork ist alterungsbeständig, stoß- und schalldämpfend,
verrottungs- und fäulnisfest, in der Struktur leicht und elastisch.
Er zeichnet sich durch gute Wärmedämmung ( Wärmeleitfähigkeit 0,045 W/mK ) aus,
die über Jahrzehnte unverändert gleich bleiben.
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Herstellung
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Das Korkgranulat wird mit Hilfe von überhitztem Wasserdampf expandiert und
unter Ausnutzung der natürlichen Harze ohne fremde Bindemittel zu Blöcken
zusammengebacken. Dabei kommt die hohe Isolierwirkung von Millionen mit
Luft gefüllter Korkzellen besonderszur Geltung.
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Verarbeitung
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Im Fußboden wird der Estrich schwimmend auf Korkplatten verlegt, bei nicht
unterkellerten Räumen mit einer Feuchtigkeitssperre auf dem Beton.
Altbauten können mit einer Lage Kork und einer darüberliegenden
Holzspanplatten bzw.Trockenestrichplatte den heutigen Wärmedämmanforderungen
angepaßt werden.
Beim Steildach werden die Sparrenfelder mit Kork ausgefüllt. Kork läßt sich leicht
mit einer feinen Säge in passende Zuschnitte sägen oder auf eine Lattung annageln.
Besonders eignet sich Kork als Außenisolierung.
Wenn die Fassade renoviert werden soll, kann die Wärmedämmung von außen erfolgen,
indem hinter der vorgehängten Fassadenverkleidung eine Lage Korkplatten auf
das Mauerwerk aufgebracht wird.
Muß die Wärmedämmung des Außenmauerwerkes nachträglich von innen erfolgen, werden
die Korkplatten direkt auf dem Mauerwerk verlegt und darüber eine Abdeckung
aus Gipskartonplatten oder Holzpaneelen auf Lattung angebracht.
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Entsorgung
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Kork wird entweder erneut als Dämmmaterial verwendbar oder auf
der Bauschuttdeponie entsorgt.
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