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Flachs aus heimischem Anbau eignet sich als Dämmstoff für Dach, Wand und Deckenbereich. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,038 W/mK und ist damit in die Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040 eingeordnet. Bezüglich des Brandverhaltens ist Flachs in der Brandschutzklasse B2 angesiedelt, ähnlich wie Zellulose oder Kork.
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Herstellung
Durch Rösten, Hecheln und Schwingen wird eine Faser erzeugt, die allerdings keine Elastizität oder Rückstellfähigkeit besitzt. Um dies auszugleichen bedarf es eines PE-Stützfasergerüstes. Um die Entflammbarkeit von Flachs herabzusetzen, werden die Dämmstoffmatten mit Borax und Wasserglas versetzt. Wegen des hohen Eiweißgehaltes der Pflanze wird das Material gegen Schimmelpilzbildung mit Phosphaten behandelt. Die Schallschutzeigenschaften sind sehr gut. Besonders bei der Trittschalldämmung erzielt Flachs beste Werte. Seine Stärke zeigt das ökologische Dämmmaterial durch seine gute Diffusionsfähigkeit. Anders als konventionelle Dämmstoffe wie Mineralwolle ist Flachs in der Lage Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben.
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Verarbeitung:
Zu bedenken bei der Verwendung von Flachs ist aber, daß Flachs atmen will. Auf eine ausreichende Hinterlüftung der Dämmkonstruktion ist aus diesem Grund zu achten. Die Matten werden einfach mit den Rändern an die Sparren getackert und am Ende mit einem Spezialmesser abgeschnitten.
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Entsorgung:
Die Matten können zur Isolierung wiederverwendet werden. Andernfalls sollten sie als Sondermüll (wegen des PE-Stützfasergerüstes) entsorgt werden.
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